Rote Rosen

Massive Programmänderung: ARD verbannt „Sturm der Liebe“ und „Rote Rosen“ für Monate

ARD nimmt „Sturm der Liebe“ und „Rote Rosen“ 2026 deutlich länger aus dem Programm. Statt neuer Folgen laufen Filme und Sport im Ersten.

Rote Rosen: Das Verhältnis zwischen Lou und Jess (rechts) bleibt weiterhin angespannt.

„Rote Rosen“ fällt im Sommer 2026 mehrere Wochen aus. © ARD

Dortmund – Telenovela-Fans müssen auch im kommenden Sommer auf neue Folgen verzichten: Die ARD baut die Pause für „Sturm der Liebe“ und „Rote Rosen“ im Jahr 2026 sogar noch weiter aus. Die letzte reguläre Ausstrahlung der beiden Serien findet am 12. Juni statt. Danach erscheinen mindestens zehn Wochen lang keine neuen Folgen.

„Sturm der Liebe“ und „Rote Rosen“ fallen wochenlang aus: ARD startet Sommerpause

Das Erste kehrt nach aktueller Planung am 23. August mit frischen Episoden der beiden Telenovelas zurück. Wegen möglicher Programmänderungen kann sich dieser Termin aber noch ändern.

Was sehen die Fans stattdessen um 14.10 Uhr und 15.10 Uhr in der ARD? Die typischen Sendezeiten von „Rote Rosen“ und „Sturm der Liebe“ werden vor allem durch Filmwiederholungen und verschiedene Live-Sportübertragungen geblockt.

Spiele der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada laufen wegen der Zeitverschiebung nicht am deutschen Nachmittag. Dafür rückt die Tour de France mit umfangreicher Live-Berichterstattung in den Fokus.

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Fortsetzung von „Sturm der Liebe“ und „Rote Rosen“ ist ungewiss

Warum fällt die Sommerpause der Serien 2026 länger aus? Die Auszeit hängt mit Sparplänen im fiktionalen Bereich zusammen. Statt wie früher rund 220 bis 230 Folgen pro Jahr pro Serie lässt die ARD nur noch etwa 170 bis 180 Episoden produzieren.

Die Sommermonate gelten beim Ersten zudem als Phase mit schwächerer TV‑Nutzung. Die Pause fällt deshalb bewusst in diese Zeit. Auch in der Mediathek erscheinen in diesem Zeitraum keine neuen Folgen von „Sturm der Liebe“ und „Rote Rosen“.

Derweil steht auch die Zukunft beider Serien auf wackeligen Beinen: Die aktuellen Produktionsverträge enden Ende 2026, eine endgültige Entscheidung über die Fortsetzung steht noch aus. Bis zum Sommer rechnet die ARD mit Klarheit, während Fans vorerst mit Wiederholungen und Sportevents im Ersten vorliebnehmen.

Hinter den Kulissen soll die Stimmung inzwischen angespannt sein. Mitarbeitende der Produktionen fürchten um Arbeitsplätze, Schauspieler bangen um ihre Zukunft, und auch unter den treuen Fans wächst die Sorge, dass das Ende von „Sturm der Liebe“ und „Rote Rosen“ näher sein könnte als jemals zuvor. In sozialen Netzwerken häufen sich bereits emotionale Reaktionen. Viele Zuschauer sprechen von einem „Schock für das Nachmittagsprogramm“ und werfen der ARD vor, ihre erfolgreichsten Traditionsserien langsam sterben zu lassen.

Besonders brisant: Insider berichten, dass intern längst verschiedene Szenarien geprüft werden – von drastischen Kürzungen bis hin zu einem kompletten Aus im Jahr 2027. Offiziell hält sich die ARD zwar bedeckt, doch die ungewöhnlich lange Sommerpause gilt für viele bereits als deutliches Warnsignal. Denn noch nie zuvor mussten Fans so lange auf neue Folgen verzichten.

Währenddessen versucht der Sender, die entstandene Lücke mit Sportübertragungen und Wiederholungen zu füllen. Doch viele Zuschauer zeigen sich enttäuscht. Für sie gehören die beiden Telenovelas seit Jahren fest zum Alltag. Gerade ältere Fans fühlen sich nun im Stich gelassen. Die Einschaltquoten nach der Sommerpause könnten deshalb entscheidend werden wie nie zuvor.

Sollten die Zahlen sinken, könnte dies das endgültige Aus bedeuten. Hinter vorgehaltener Hand ist bereits von einem „historischen Wendepunkt“ für die deutschen Daily-Serien die Rede. Die kommenden Monate dürften somit über das Schicksal zweier TV-Klassiker entscheiden – und möglicherweise das Ende einer ganzen Fernsehära einläuten.

Source: https://edition.cnn.com/

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